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Gemeindebote Waldbüttelbrunn

WALDBÜTTELBRUNN

Begehung der Rathausbaustelle

Viele Bürger waren interessiert, wie ihr Rathaus im derzeitigen Zustand aussieht. Wie mehrfach berichtet, baut die Gemeinde Waldbüttelbrunn ein neues Rathaus und in einem zweiten Gebäude einen Bürgersaal und Ratssaal. Nun gab es die Möglichkeit sich im Rahmen einer Baustellenbegehung über den derzeitigen Stand der Baumaßnahmen und die Aufteilung der Räume zu informieren. Gut 50 Bürger nutzten die Gelegenheit und wurden in zwei Gruppen durch die Baustelle geführt. Architekt Roland Breunig übernahm selbst eine Gruppe und zeigte die zukünftigen Arbeitsplätze der Verwaltung, aber auch alle anderen Räume.
Von außen wirkt das Gebäude noch sehr klotzig und fast wie eine „Trutzburg“, doch innen kann man die Kleinteiligkeit schon erkennen, die später für einzelne Büros benötigt wird. Dabei hat man Wert auf Flexibilität gelegt und überall, wo möglich, auf starre Wände verzichtet. Durch die Ständerbauweise sind Büros relativ einfach veränderbar. Wenn sich also in den nächsten Jahren die Anforderungen an ein Büro ändern, lassen sich die Trennwände einfach heraustrennen und in anderer Konzeption wieder einbauen. Dann noch den Fußboden verschließen und neue Raumkonzepte können entstehen. Nur da, wo dringend statisch benötigt oder wo der Brandschutz es vorschreibt, sind feste Mauern eingezogen. Das sind beispielsweise die Treppenhäuser oder der Aufzugsschacht.
Die Begehung fand bei laufendem Betrieb statt, also mit den derzeit auf der Baustelle befindlichen Handwerkern. Diese ziehen Kabel in die Technikzentrale oder bauen gerade Wände aus Aluprofilen und Dämmstoffen. Zum Glück nimmt Jeder auf Jeden Rücksicht. Man hat das Gefühl, es herrscht eine gewisse Ehrfurcht für das neue Gebäude. Kritik kam wiederholt an den halb geschlossenen Fenstern, die aber ein stilistisches Gestaltungsmittel sind, so Breunig. Man werde erst nach dem Entfernen des Baugerüstes und nach dem Farbanstrich von außen erkennen, wie gut sich das Gebäude in die restliche Umgebung einpasst. Innen ist das Haus nach modernsten technischen Möglichkeiten geplant. Eine Wärmepumpe sorgt für ein angenehmes Raumklima in Zusammenhang mit der Fußbodenheizung. Auf eine Klimaanlage habe man bewusst verzichtet, da das Haus sich auch bei hohen Außentemperaturen nicht so aufheizen wird, ist sich Architekt Breunig sicher.