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Mageta Verlag
Gemeindebote Waldbüttelbrunn

WALDBÜTTELBRUNN

Schüler*innen pflanzen Bäume

„Früher“, so berichtet Revierförster Wolfgang Fricker, „hatten wir in Waldbüttelbrunn über 20 Prozent Fichten stehen“. Die sind jetzt fast alle verschwunden. Der Klimawandel und der damit einhergehende Pilz- und Schädlingsbefall hat dem Wald gewaltig zugesetzt. Man ist auf der Suche nach neuen und klimaresistenten Baumarten, die den Wald der Zukunft sichern sollen. Um auch die Schüler*innen für das Thema Wald zu sensibilisieren, hatte Fricker die Idee, dass man mit den Klassen der Grund- und Mittelschule in Waldbüttelbrunn eine Pflanzaktion durchführen könnte. Auf einer Fläche oberhalb des Sommerrain wurden jetzt von den Schüler*innen Hunderte von Esskastanien und Baumhasel gepflanzt. Die ehemalige Fichtenanlage war im Sommer gerodet worden und für die Pflanzaktion vorbereitet. Den Jugendlichen machte die Pflanzung sichtlich Spaß. „Die Kinder blühen richtig auf“, beobachtete Klassenlehrer Tim Neuner. Sie organisierten sich selbst, unterstützten, wo immer es notwendig war und arbeiteten Hand in Hand. Ganz wichtig, ergänzte seine Kollegin Birgit Glöckner, war das gemeinsame Rauslaufen. Ohne Corona wäre man jetzt im Schullandheim und hätte sich da besser kennengelernt, so die Pädagogin. Die Klassen waren zu Schuljahrsbeginn aus allen Bereichen des Schulsprengels neu zusammengestellt worden. Solche teambildenden Aktionen, wie die gemeinsame Baumpflanzung, sind eine willkommene Gelegenheit, den Klassenverband zu stärken.